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Entstehungsgeschichte

Foto Marionette

1992 wurde eine Regelung auf Nationalebene verabschiedet, die untersagt, Kindern die logopädischen Kosten rückzuerstatten, wenn ihr Intelligenzquotient unter 86 liegt. Dies wurde dadurch begründet, daß diese Kinder neben den Sprachschwierigkeiten auch noch andere Probleme aufweisen und dadurch in einem Rehabilitationszentrum betreut werden sollten. In der Deutschsprachigen Gemeinschaft bestand jedoch kein Rehabilitationszentrum.

Dank der Initiative von Frau Angelika Michels fanden im August 1993 dann die ersten Kontakte mit dem NIKIV (d.h. Nationalinstitut für Kranken- und Invalidenversicherung) statt. Ziel dieser Kontakte war es zu erfahren, welche Möglichkeiten im Rahmen der Nationalen Invaliden- und Krankenversicherung bestehen, um ein Rehabilitationszentrum zu gründen.

Da nur eine Vereinigung ohne Erwerbszweck eine Konvention mit dem NIKIV abschließen kann, war es selbstverständlich eine V.o.E. zu gründen. So entstand im Mai 1994 die „Vereinigung zur Förderung der psychischen Entfaltung und Entwicklung des Kindes und seiner Familie“.

Einen Monat später, d.h. im Juni 1994 konnte die V.o.E. einen Entwurf für ihr Projekt „Kindertherapiezentrum“ beim NIKIV einreichen. Die Verhandlungen mit dem NIKIV sind im Dezember 1995 zu einem ersten Abschluß gekommen, als das Kollegium der Direktionsärzte des NIKIV's uns ein prinzipielles Einverständnis für die Betreuung von vorläufig 18 Kindern gab, mit der Auflage bis spätestens Juni 1996 alle notwendigen Dokumente einzureichen.

Im Januar 1997 war es dann soweit. Die Konvention konnte mit dem NIKIV unterzeichnet werden und Frau Angelika Michels übernahm die Leitung des „KITZ“.